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Schlagwort-Archive: Verwirrung

Der tobende Hamster von ‘Ich + Ich’

Diese Woche lief auf WDR 2 ein kurzer Beitrag zum Song “Pflaster” von “Ich & Ich”, weil wohl viele Leute eine Textzeile folgendermaßen falsch verstehen:

Du bist das Pflaster auf meiner Seele
Wenn ich mich nachts im Dukeln quäle
Es tobt der Hamster
Vor meinem Fenster

Hübsch! Wie das wohl aussieht? Ein tobender Hamster vor seinem Fenster… Tobt der Hamster innen und will raus? Oder ist es ein Outdoor-Hamster, der ein Anliegen hat? Man weiß es nicht.

Adel Tawil sagte in einem Interview dazu, eigentlich würde Anette Humpe alle Texte selbst schreiben, nur an dieser Stelle hätte ein Kumpel ausgeholfen. Darüber würde sie sich inzwischen sehr ärgern, weil viele Leute wegen des Hamster-Missverständnisses mailen oder anrufen. Eigenlich lautet der Refrain aber so:

Du bist das Pflaster auf meiner Seele
Wenn ich mich nachts im Dukeln quäle
Es tobt der Hass da
Vor meinem Fenster


Die Hamster-Variante habe ich aber auch schon einmal verstanden… und eigentlich gefällt sie mir sogar besser.

 

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Hauptsache Bücher!

Die folgende Geschiche hätte sich ein Comedy-Autor nicht besser ausdenken können, aber sie ist genau so passiert. Azubi Sabrina, eine Kollegin und ich saßen in der Kantine, als die Rede auf besonders kunstvoll gestaltete Bücher kam. Sabrina geriet ins Schwärmen und sinnerte:

“Buchmacher… das muss auch ein toller und interessanter Beruf sein.”

Fast gleichzeitig antworteten die Kollegin und ich: “Sie meinen den Buchbinder.”

“Nein nein”. Sabrina bestand darauf. “Ich meine den Buchmacher.” Wir begannen zu erklären: “Ein Buchbinder stellt Bücher her. Ein Buchmacher nimmt Wetten an, setzt das Geld ein, und wenn Sie Glück haben, bekommen Sie etwas davon zurück.”

“Macht das mit den Wetten nicht ein Buchhalter?”

Sabrina sprach wie üblich sehr laut, darum drehten sich jetzt am Tisch hinter ihr zwei Kollegen aus der Buchhaltung um und hörten amüsiert den Rest des Gesprächs mit an. “Nein…”, erklärten wir weiter, “Buchhalter führen die Bücher eines Unternehmens, erstellen also Listen über Einnahmen und Ausgaben.”

“Aha… das habe ich mir immer anders vorgestellt.”

In Sabrinas Gesicht konnten wir regelrecht sehen, wie sie die Buch-Berufe für sich neu sortierte. Den Buchhändler hätten wir noch gehabt, aber den kannte sie wohl…

 

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Ich habe aber keinen Atlas in meiner Freundesliste

Das habe ich gestern bei socialfail.de gefunden…

 
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Geschrieben von - 4. April 2012 in Bilder, Kurioses, Reise

 

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Merke: Update das Navi, _bevor_ es dich zum Geisterfahrer machen will…


… und dich um 16 Uhr auf eine der am stärksten befahrenen Autobahnen Deutschlands schickt, die offenbar kürzlich eine neue Abfahrt bekommen hat…

… die noch als normale Abzweigung in den Karten steht… irgendwo, wo ich noch nie war.

Und jetzt schlage ich mich mit der Aktualisierungssoftware herum. Sie will nicht so, wie ich wohl will. Grrr.

Später vielleicht mehr.

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Die Software stürzt dauernd ab.

Vorhin bin ich von einer Fortbildung zurückgekommen. Die Vertreterin des Veranstalters begrüßte uns und kündigte dann “Power-Folien” an. Sie meinte natürlich PowerPoint-Folien. Der Dozent war ein Sprücheklopfer. Unter anderem bezeichnete er Computer ständig als “Blechidioten”. Das ist das nervigste Synonym, das ich in letzter Zeit gehört habe.

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Die automatische Ansage der Hotline: “Unser Büro ist zur Zeit nicht besetzt. Bitte rufen Sie während unserer Geschäftszeiten an.” Und Ende.

Würde ich gerne, wenn ihr Pappnasen die mal irgendwo bekanntgeben würdet! Argh!

 

 
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Geschrieben von - 9. Februar 2012 in Auto, Technik, Verwirrung und Erleuchtung

 

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‘Als Kind dachte ich, Amoklaufen wäre eine Sportart.’

Heute möchte ich euch das Weblog “Was ich als Kind dachte” ans Herz legen. Darin berichten weiser Gewordene von ihren Missverständnissen aus Kindertagen. Es folgen einige Beispiele. Viel Spaß damit!

Als Kind dachte ich, mein Vater könnte im Auto den Regen stoppen. Später fiel mir auf, dass er ihn immer aufhören ließ, wenn wir unter einer Überführung durchgefahren sind.

Mein Vater arbeitete früher in einem Lager für Früchte. Bis 9 glaubte ich ihm, dass es sein Job sei, die Bananen krumm zu biegen. Erwachsene sind so gemein.

Als Kind dachte ich, dass ich nach dem Verzehr von Hähnchenschenkeln schneller laufen kann.

Als Kind dachte ich, dass Rigips “Rehgips” hieße und von Tierärzten bei Wildunfällen benutzt wird.

Ich habe mich immer geärgert, weil ich keine Zeitrelation hatte und dachte, ich hätte die Dinosaurier nur um ein paar Wochen verpasst.

Als ich das erste Mal Rippen gesehen habe, dachte ich, dass das Fächer für verschiedene Essenssorten sind.

Ich dachte Polen wäre das größte Land der Welt, weil der Nordpol und der Südpol auch zu Polen gehören.

Als kleines Kind dachte ich immer, dass Frauke Ludowig Frau Koludowig heißt.

Als ich elf war hörte ich das Wort onanieren und dachte es bedeutet auch urinieren. Als ich mich auf einer Feier mit dem Satz: “ich geh mal onanieren.”, entschuldigte, war die Verwirrung groß.

Als Kind dachte ich, dass man beim Sprechen Buchstaben verbraucht und sie durch das Lesen von Büchern wieder auffüllen muss.

Wenn das mal so funktionieren würde und alle Sprachdurchfallkranken genauso viel lesen müssten, wie sie labern…

 
 

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