- eine fahrende Imbissbude mit dem lustigen Namen “Lutgers Grillhähnchen”
- Geisterfahrer im Kreisverkehr
- einen älteren gesetzten Herren mit Trenchcoat, grauem Haarkranz und großem Totenkopfaufkleber auf der Heckscheibe seines Golf 2
- erstaunliches Zeug, das Leute aus dem Auto werfen oder von ihren Ladeflächen verlieren
- die berüchtigten Personen auf der Fahrbahn
- eine Cabriofahrerin, die bei 120 km/h das Lenkrad loslässt, um sich ein Strickjäckchen anzuziehen
- einen Mann, der beim Einfädeln im Autobahnkreuz voller Berufsverkehr noch die Zeit findet, sich beim Haarekämmen im Rückspiegel zu bewundern
- kreative und unkreative Werbebeschriftungen
- einen Klassikfan beim enthusiastischen Mitdirigieren und einen Rockfan, der freihändig das Schlagzeugsolo mittrommelt
- einen ca. vierjährigen Jungen, der mich breit grinsend ansieht, um dann auf die Straße vor mein Auto zu treten, während ich langsam auf eine rote Ampel zurolle. Ich konnte noch bremsen – aber bis sein neben ihm gehender Vater irgendwas mitbekommen und das Kind von der Straße gezogen hatte, hätte ich es auch dreimal überfahren können. +tz+
Nachher mache ich mich mit dem Auto auf den Weg zum Muttertier. Letztes Mal war sie völlig begeistert von meinen Einparkfähigkeiten (rückwärts auf einem leeren Parkplatz). Sie selbst würde ja – wenn sie sich irgendwann ein Auto kaufen würde – immer nur vorwärts einparken, sagte sie. Ich wies darauf hin, dass vorwärts einparken bedeutet, rückwärts wieder auszuparken und häufig schwieriger sei. Sie wollte mir nicht glauben. Da sie aber sowieso schon seit über zehn Jahren plant, ein Auto zu kaufen und es nicht tut, wird daraus wohl auch in den kommenden zehn Jahren nichts.
Bis demnächst also!
